ZIAB – Zuhause isst's am besten

... viel mehr als schöne Teller

 
 


Zu Hause isst's am besten auf Reisen

 

Genussmomente in der Schweiz und im Ausland.  Besonders lohnenswerte Adressen, die wir unseren Gästen nicht vorenthalten wollen. Inspiration für den Geist und die Seele. 

 

Zum Geniessen Richtung Worb und Entlebuch






Auf dem Programm standen Worb und Escholzmatt. Für eine Genussreise nicht die bekanntesten Adressen. Aber mit der Eisblume und dem Rössli von Stefan Wieser hatten wir uns zwei spannende Stationen ausgesucht. Die Eisblume verzaubert schon mit dem Ambiente im Gewächshaus. Sympathisch der Empfang, schlicht aber wunderbar lauschig das Ambiente draussen und hervorragend die Küche, wobei wir uns nicht ganz in allem einig waren. Am Samstag brachen wir ins Entlebuch auf und starteten nachmittags mit der Wurstwerkstatt im Rössli bevor wir am Abend auch Platz im Restaurant genommen hatten. Unterschiedlicher hätten die Konzepte der beiden Küchen kaum sein können. Bei Stefan Wieser genossen und schätzten wir es, im persönlichen Gespräch noch die eine oder andere Geschichte zu erfahren. Das Biosphäre-Menü war wohltuend ursprünglich, präzis und sinnlich. Schön war's in Worb und Escholzmatt. Wir kommen wieder!



Gourmet-Reise in die Ostschweiz – nahe der Milchstrasse

ZIAB Genuss-Reise





Nach Paris sind wir in diesem Jahr ins Appenzell und nach St. Gallen aufgebrochen. Schliesslich tut sich auch bei uns einiges. Nach einem Apéro im schönen Torkel in Jenins brachen wir für den ersten Abend in die Fernsicht in Heiden auf. Ein Patrizier-Haus, das aufs Aufwendigste renoviert wurde. Perfekt die Zimmer, ausgestattet mit den edelsten Materialien. Der Abend in der Fernsicht Heiden bei Tobias Funke war der gelungene Start ins Wochenende. Sehr schöne Saucen, eine wohltuend übersichtliche Aromenwelt ohne Firlefanz. Am Samstag dann das Einstein in St. Gallen. Da wurde eindeutig nochmals eine Schippe draufgelegt. Die Stile sind auch schwer vergleichbar. Aber alleine schon der handwerkliche Aufwand und die Ästhetik der Teller haben Ehrfurcht aufkommen lassen. Dass man hier nach mehr Sternen greift, das ist offensichtlich und wäre auch verdient. Wir kommen definitiv wieder.



Wien – du bist so grosszügig


Wir waren für den Familienzusammenzug in der Stadt der Kaiser, die mit ihrer Opulenz und Grosszügigkeit auch heute noch ihre Besucher in den Bann zu nehmen vermag. Strassen, so mächtig wie Autobahnen. Und eine der kulinarischen Adressen bei unserem Tripp hat Wien alle Ehre gemacht. Das Restaurant The Bank im Grand Hyatt ist in den historischen Hallen einer Bank untergebracht. Eindrücklich das Ambiente, wunderbar herzlich der Service und gut bis grossartig unser Diner. Im Kontrast dazu das Stomach. Ja, auch da viel Historisches. Aber in einer so unprätentiösen und einfachen Beisl-Art, für manche schon fast etwas "schmudelig" anmutend. Aber gekocht wurde von der jungen Brigade auf kreativem und sehr guten Niveau. Wien, wir kommen zurück.


Kontrastprogramm in Südafrika – Top 3







In Kapstadt gestartet und im 2inn1 Kensington logiert. Besser kann ein Guesthouse nicht sein. In Gehdistanz dazu im Stadtteil Gardens lässt sich zudem wunderbar essen. Ein grandioses Haus in toller Umgebung das Grand Dédale Country House in Wellington. Ein 300 jähriges Schmuckstück, elegant, perfekt zum Entschleunigen. Grosses Kino. Eine top Adresse für Lunch und Dinner war das spontan gewählte Helena's in Stellenbosch. Service und Essen waren nirgends besser. Und die Weinempfehlung aus Südafrika. Das von aussen unspektakuläre "Weingut Vilafonté". Klar. Günstig sind auch diese Weine nicht. Vergleichbares kostet aber im Napa locker das Dreifache. Probieren!


Angekommen im Weinhimmel auf Erden

traumdepot Weinabend




Eine Oktoberwoche für mein persönliches Geschichtsbuch, mit der Domaine la Romanée-Conti 2012 Probe bei Martel in St. Gallen. Im Buch werden sich darüber ein paar enthusiastische Zeilen finden, die nicht einfach dem Mythos, sondern den teils unglaublichen Eindrücken geschuldet sind. Der erste "Grenzenlos" traumdepot doBEbo-Anlass gab es einen Tag darauf, bevor am Samstag ein weiteres tolles Tasting von Baschi Schwander auf dem Programm stand. Nicht nur bekannte Kalifornien-Stars im gesetzten Alter hatten die Wein-Bühne betreten, sondern auch vermeintliche Leisetreter haben ganz gross aufgetrumpft.

Paris – zurück zum Hochgenuss im Epicure und Akrame 

ZIAB Epicure Paris






Paris im Mai 2015. Touristen fluten die Stadt. Aus den Tausenden Restaurants die Perlen herauszupicken, gleicht einer Wochenend-füllenden Recherche-Reise. Unsere zwei Auserwählten fürs verlängerte Weekend haben sich wahrlich als Schwäne entpuppt. Die kreative Küche im designten Bistro des Akrame: dunkel und intim die Interieur-Farben, top eingespielt der Service und teilweise berührend gut die Kombinationen. Den kulinarischen Höhepunkt im Hotel Le Bristol haben wir uns für Samstagabend aufgehoben. Das Restaurant Epicure stellt die Topliga dar. Ansteckend sympathisch schon der Start an der Bar, bevor im "Tempel" das Gaumenspiel aus perfektem Küchenhandwerk und authentischer Aromenfokussierung seinen sinnlichen Lauf nahm; umrahmt von einer wohltuenden Professionalität des Servicepersonals, wie es das nur ganz, ganz selten gibt. Dass das nicht günstig sein kann, liegt auf der Hand. Die beiden Küchen von Eric Frechon und Akrame Benallal haben den Bogen vom subtil Kreativen zum intensiv Perfekten aufs Schönste gespannt. Zum Tripadvisor Bericht.


Auf Freddie Mercurys Spuren am Genfersee

ZIAB Montreux Palace



Perfektes Wetter und die traumhafte Bahnfahrt via Goldenpass sind die Zutaten für den Wochenendtripp nach Montreux. Man kommt wegen der Lage und manche residieren im Montreux Palace. Kommt eine Prise Glück dazu, dann geniesst man aus der Freddie Mercury Suite die Sicht auf den Genfersee. Hotels wie das Palace leben von ihrer Geschichte. Die gepflegten älteren Damen im Service beim Frühstücksbuffet passen wunderbar ins Bild. Daneben das eher trendige Montreux Jazz Café, das kulinarisch zu überzeugen wusste. Wer den Glamour aus altem Geld und neureichem, vornehmlich russischen, Gehabe nicht scheut, der findet hier Gesprächsstoff für Abende...


"Kulturpack" in der Remisa in Fürstenau

ZIAB Caminada



Die einladende Tafel in der
Remisa - La Tavlada von Andreas Caminada war Herz einer kulinarisch, literarisch, musikalischen Sinnesreise. Der Apéro-Start in den Nachmittag unter den herbstlichen Lichtstrahlen begann verheissungsvoll. Was folgte, war die erwartet grosse Kochkunst. Die Kartoffel bleibt in Fürstenau geschmacklich eine Kartoffel, weckt im einen Moment romantische Erinnerungen an Grossmutters Kartoffelstock und kommt im anderen Gang filigran tänzerisch mit einem Pilzschaumschal als begehrenswertes "Tussi" daher. Genau dieses gekonnte Spiel mit dem Ursprünglichen macht Freude. Untermalt wurde der Nachmittag unter spannenden Menschen von gesanglichen Einlagen der Bündner Musikerin Ursina und von Texten des Autors Silvio Huonder.


Brunchen wie Könige an Tells Lieblingssee 

ZIAB

 
Wir liessen es uns richtig gut gehen. Das Parkhotel Vitznau, das man in der Regel wehmütig passiert, lädt jeden Sonntag zum Brunch. Ein wirklich gelungenes Brunch-Konzept im grossartigen Ambiente zum fairen Preis. Wer nicht vollkommen in der einmaligen Weinkarte "untergeht", dem bleibt Zeit zum Geniessen. Auf der Karte finden sich Weine, für die man mancherorts eine 4.5-Zimmer-Wohnung kaufen kann. Es geht aber auch günstiger.
 

 

Tallinn: Eine Schönheit im Norden 

traumdepot Tallinn


Tallinn und die wunderschöne Altstadt sind eine Reise wert. Klein und beschaulich präsentiert sie sich, (noch) ohne ins Kitschige zu kippen. Die Dichte an Restaurants ist eindrücklich, die Preise moderat. Wir haben zwei der wohl Besten besucht. Im Chedi wird grandios asiatisch aufgetischt und im altehrwürdigen Dominic sind wir ebenfalls mit einem Lächeln von dannen gezogen; die haben im Übrigen die grösste Weinkarte der Stadt.

 

Lunch im Chedi Andermatt und danach ab durch die "Hölle" 

traumdepot Chedi Andermatt


Von Beginn weg fühlt man sich wohl im asiatisch angehauchten Alpen-Resort. Wir genossen ein 3-Gang-Lunch-Menü im Chedi Restaurant für CHF 85.-- pro Person. Der Service war herzlich und die Qualität der Speisen gut bis sehr gut, auch wenn die eine Vorspeise Raffinesse vermissen liess; die übersichtliche, aber gute Lunch-Karte hatte mehr versprochen. Der kulinarische Mix aus Urner Kalb und indischem Curry passt und widerspiegelt den "touristischen" Spagat. Die Weinkarte bietet eine gelungene Auswahl bei hohen, aber akzeptablen Preisen. Beschwingt von einer Flasche El Nido Clio haben wir den Weg zurück durch die Schöllenenschlucht angetreten. Der Duft der Abgase des Auffahrt-Verkehrs hatte sich mit der Natur gemischt. Kein Traumweg und doch ein Traumtag aus Genuss und Natur.
 

 

Die grüne Insel: Von wegen schlechte irische Küche   

traumdepot Dublin Restaurants

 

Man hat den Eindruck, die irischen Köche strotzen vor Kreativität und Mut. Wer in Dublin nächtigt, hat die Qual der Wahl. Wir liessen uns im Canal Bank Café und dem locker edlen Dax Restaurant verwöhnen. Das Canal Bank überzeugt mit seinem ausgezeichneten Brasserie-Stil. Das Dax hat gerade hinsichtlich Service voll überzeugt.   

Für Pferde- und Golfbegeisterte ist das Mount Juliet Resort in Thomastown der perfekte Ort. Ein geschichtsträchtiges Herrenhaus mit viel Charme und Patina, grandiosem Park und dem Lady Helen Restaurant, dem für uns besten Restaurant Irland's.